Selektives Mitgefühl beim Bundestagsabgeordneten Lindh (SPD)

Folgen des Anschlags auf das Wuppertaler AfD-Büro in der Nacht zum 2. November 2017

So sieht es aus, wenn gemeingefährliche Chaoten feige in der Nacht das Wuppertaler AfD-Büro attackieren.

Es sieht momentan danach aus, als ob die lokale Linksextremisten-Szene, die über Jahrzehnte hinweg mehr oder weniger offen von einer Front aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SED/PDS/Linkspartei/„Die Linke“ gefördert wurde, nun ausgerechnet die Hand beißt, die sie füttert, denn in der Nacht vom 8. auf den 9. April wurden gleich drei Büros von Altparteien mit szenetypischen Farbattacken und Glasbrüchen versehen. Die hinterhältigen Angriffe trafen Immobilien der CDU (Schwarzbach), FDP (Sedansberg) und SPD (Ronsdorf). In einem am 10. April auf dem zweifellos linksextremen Internet-Portal de.indymedia.org veröffentlichten Bekennerschreiben heißt es zur Begründung der Anschlagsserie: „Die SPD gibt sich wie immer gemäßigt und stimmt den widerlichen Gesetzen gegen die Geflüchtete [sic!] zu. Die FDP entdeckt sich als Lucke AFD neu und steht in NRW mit der CDU für die Internierung von Geflüchteten.“

Der direkte Bundestagsabgeordnete für die Talachse und Norden Wuppertals, Helge Lindh (SPD), ließ am 9. April folgende Stellungnahme verlautbaren: „Die gestrigen Gewaltanschläge sind ein feiger Angriff auf die Demokratie! Als demokratische Parteien stellen wir uns diesem entschlossen entgegen.“ Wo war eigentlich Lindhs öffentlich bekundetes Mitgefühl, als in der Nacht zum 2. November letzten Jahres das Büro des lokalen AfD-Kreisverbandes in der Heckinghauser Straße attackiert wurde? Hierbei kam es zu Farbschmierereien, Glasbruch und zerstörten Rollläden. Für den 41-jährigen Berufspolitiker, der zum Teil finnlandschwedischer Herkunft ist, war jene Straftat offenbar weniger wichtig, als wenn es die eigenen Parteigenossen trifft.

Claudia Bötte

Claudia Bötte, die Wuppertaler PRO/REP-Ratsfraktionsvorsitzende

„Zeter und Mordio schreien, wenn es die eigene Gruppe erwischt, aber mit infamstem Zynismus reagieren, wenn es Gegnern an den Kragen geht, das hatten wir schon einmal in den zwölf dunkelsten Jahren unserer Geschichte“,, kommentiert die Wuppertaler PRO-Ratsfrau Claudia Bötte.

„Deshalb erfüllt meines Erachtens Helge Lindh auf ganzer Linie das Bild eines Gutmenschen und Politkorrekten, der stets doppelte Maßstäbe anlegt. Wer wie Lindh überall Rechtsextremisten am Werk sieht, aber darüber jegliche Wahrnehmung hinsichtlich des unseligen Treibens von Linksextremisten verliert, der ist es selbst schuld, wenn er mit einer solch realitätsfernen Perspektive Schiffbruch erleidet. Ich kann nur hoffen, dass der bekennende Patrioten-Gegner Lindh jetzt den Weg auf den Boden der Tatsachen findet. Unser Wuppertal kann sich gar keine linksextreme Szene leisten, auch wenn dies Betonkopf-Ideologen von Bündnis 90/Die Grünen sowie ‚Die Linke‘ noch anders sehen mögen. Unser Motto hingegen ist eindeutig: Wir haben Linksextremismus satt, drum macht diese Szene endlich platt!“