Lokaler Bundestagsabgeordneter Lindh (SPD) als Botschafter der Bunttol(l)eranz

Helge Lindh (SPD)

Bild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com); Lizenz: CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons



Helge Lindh (SPD) im Jahre 2019. (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

In jedem von Ideologie durchtränkten Staatswesen gibt es eine oben verordnete Doktrin und ausgeprägte Feindbilder: In der Adolf-Hitler-Diktatur war der Nationalsozialismus verbindlich und vor allem Juden sowie internationalistische Sozialisten wurden als Sündenböcke hingestellt. In der zweiten sozialistischen Diktatur auf deutschem Boden war der Marxismus angesagt und der kollektive Hass galt der „Bourgeoisie“ und ihren „Konterrevolutionären“. In der Bundesrepublik ist seit etwa den 1980er Jahren in zunehmendem Maße die Bunttol(l)eranz neue Staatsideologie und ihr Feindbild ist pauschal jeder „Rechte“, also jeder Bürger, der sich dem Linkentum verweigert. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, wenn der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (SPD) zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aufruft. Schließlich neigt jedes ideologische System zu Ritualen der Selbstbestätigung.

Schaut man sich das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ an, das besagten Wettbewerb trägt und Teil der Bundeszentrale für politische Bildung ist, so fällt dort das sehr einseitige Engagement „gegen Rechts“ auf. Linksextremismus und Islam-Extremismus, die verglichen mit dem Neo-NS nicht minder gefährliche Extremismen sind, werden kaum bis gar nicht beachtet. Aus der bornierten Perspektive der Bunttol(l)eranz ist dies leicht nachvollziehbar. Islam-Extremisten stören nur das buntistische Pseudo-Dogma, wonach jeder Kulturfremde ein herzensguter Mensch zu sein hat. Und linksextreme Straßenschläger sind für Bunttol(l)erante wichtige Verbündete, da sie die schmutzige Aufgabe psychischer und physischer Gewaltanwendung gegen Andersdenkende übernehmen.

„Obwohl der gute Helge selbst bereits Zielscheibe linker Extremisten gewesen ist, lässt er sich nicht davon abbringen, weiterhin kräftig im Sinne der Bunttol(l)eranz die Werbetrommel zu rühren, was nach meinem Dafürhalten etwas Masochistisches hat“, kommentiert die PRO-Wuppertal-Ratsgruppensprecherin Claudia Bötte.

Claudia Bötte

PRO-Wuppertal-Ratsgruppensprecherin Claudia Bötte

„Wörtlich wird Lindh wie folgt in den Medien wiedergegeben: ‚Wir erleben eine Phase, in der Hate-Speech zunimmt und rassistische Gewalt weiterhin die Unversehrtheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger bedroht.‘ Da hätte ich dem lieben Helge gleich einen aktuellen Fall schlimmster Hassrede anzubieten, nämlich den Mordphantasie-Skandal um den ex-WDR-Journalisten und -Moderator Horst Kläuser im direkt benachbarten Remscheid. Aber das wird Helge nicht wirklich interessieren, denn immerhin ist Kläuser ein Kumpane seines SPD-Parteigenossen Burkhard Mast-Weisz, somit per se einer von den ‚Guten‘.

Übrigens wird es für den Gewinner des Wettbewerbs ‚Aktiv für Demokratie und Toleranz‘ 5.000 Euro geben. Wer letztlich der Sieger bei diesem Spektakel der fragwürdigen Art werden wird, ist nachrangig, denn der große Verlierer steht schon jetzt fest: Der einheimische Netto-Steuerzahler, der für den ganzen Spaß ungefragt zu zahlen hat. Derartige Preisgelder sind für die Funktionäre linker Altparteien ideale Gelegenheiten, um eindeutigen Linksextremisten finanzielle Unterstützung aus der Staatskasse zukommen zu lassen.

Würde ein Engagement im Fokus stehen, dass keinerlei Unterschied macht zwischen Neo-NS, Links- und Islam-Extremismus, so wären wir von PRO Wuppertal direkt mit von der Partie, doch die offenkundige Verlogenheit der Bunttol(l)eranz-Ideologie können wir keinesfalls mittragen. Die von oben verordnete Bunttol(l)eranz schürt systematisch gegen alles Hass, das als ‚rechts‘ gebrandmarkt wird und wirft vorsätzlich patriotische Politik in einen Topf mit Neo-NS-Wahnsinn. Wer die die Bunttol(l)eranz tragenden Altparteien in unserer Stadt verdientermaßen abstrafen will, für den gibt es am 13. September nur eine Option: Alle Wahlstimmen für die Bürgerbewegung PRO Wuppertal!“

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