Barmen: „Kulturbereicherung“ am Jugend-Café „JiM“

Erst im September 2015 wurde das Café „Jugend im Mittelpunkt“ (kurz „JiM“) eröffnet, um in den zurückliegenden Herbstferien seinen gewöhnlichen Betrieb einzustellen, weil im direkten Umfeld der sozialen Einrichtung gewisse Jugendliche sich regelmäßig „kulturbereichernd“ betätigten, indem sie gegen Anwohner, Geschäftsleute und Passanten pöbelten sowie Gewaltdelikte gegen Gleichaltrige verübten. Seit Oktober 2017 wird das Café lediglich für geschlossene Veranstaltungen und Sitzungen des städtischen Jugendrats genutzt. Plan ist es, den Regelbetrieb wieder aufzunehmen, doch dafür müsste zuvor das Problem mit den juvenilen „Kulturbereicherern“ ausgeräumt werden.

Zur Thematik des „JiM“ wurde in der „Westdeutschen Zeitung“ der stellvertretende Wuppertaler Vorsitzende der SPD-Jugend Jusos, Soufian Goudi, für die Ausgabe vom 20. Dezember letzten Jahres interviewt. Unter dem Titel „Anfangen, miteinander zu reden“ schlägt Goudi als Vertreter der politischen Korrektheit und zugleich Einwanderungshintergründler erwartungsgemäß windelweiche Töne an. Etwas Dialog, dann renkt sich wieder alles ein, so die naive Vorstellung des Jungsozialisten.

Claudia Bötte

Claudia Bötte, die Wuppertaler PRO/REP-Ratsfraktionsvorsitzende

„Der springende Punkt ist, dass jugendliche Mohammedaner oftmals nur von den Erwachsenen des eigenen Kulturkreises im Zaum gehalten werden, aber ihnen häufig der Respekt vor unserer Gesellschaft fehlt“, umreißt die Wuppertaler PRO-Ratsfrau Claudia Bötte das Problem.

„Meine Tochter, die kurz davor steht, den rechtlichen Status einer Jugendlichen zu erlangen, erziehe ich so, dass sie sich gegenüber Menschen jeglicher kulturellen Herkunft anständig verhält. Dagegen habe ich den Eindruck, dass viele mohammedanische Eltern bereits zufrieden sind, wenn ihre Kinder innerhalb der eigenen Gemeinschaft spuren, aber das Verhalten ihres insbesondere männlichen Nachwuchses gegenüber ‚Kuffar‘ (arab. für ‚Ungläubige‘) als sehr nachrangig erachten. In einer solchen Konstellation nimmt es nicht wunder, wenn Jugendliche sich wie ‚offene Hose‘ benehmen. Daher mein Lösungsansatz: Weniger Gutmenschentum, dafür umso klarere Ansagen an Jugendliche, denen es gehörig an Benimm mangelt!“